Positive und negative Verstärkung

Welpenfutter

In der Hundeerziehung spricht man gerne von der s.g. „positiven“ und „negativen Verstärkung“. Doch was meint man eigentlich damit?

Positive Verstärkung:

Der Hund zeigt ein erwünschtes Verhalten und wird dafür belohnt.
Verhalten das sich lohnt wird öfters gezeigt.
Z.B. Leckerchen

Negative Verstärkung:
Der Hund zeigt ein erwünschtes Verhalten und etwas Unangenehmes wird dafür beendet.
Z.B. Druck auf den Rücken beim Kommando „Sitz“. Der Hund setzt sich, der Druck verschwindet.

Positive Strafe:
Etwas Unangenehmes wird hinzugefügt.
Z.B. Rappeldosen.

Negative Bestrafung
Es wird etwas Angenehmes weggenommen.
Z.B. Der Hund bellt um Aufmerksamkeit und wird dafür in ein anderes Zimmer gebracht.

Kein Hundetrainer kommt ohne diese vier Punkte beim Training aus.
Hundetrainer im TV brüsten sich gerne damit, dass sie die Hunde nicht konditionieren, doch wie oben schon erwähnt ist ein Hundetraining ohne diese Sache nicht möglich.
Egal ob der Trainer sehr positiv arbeitet, mit Clicker, Vertrauensaufbau und bedürfnisgerechten Belohnungen oder mit dem Setzen von Schreckreizen und Verunsicherung des Hundes (ja ich weiß, auch die Hundetrainerwelt ist nicht nur schwarz oder weiß), wird der Hund konditioniert.

Ich möchte hiermit keine Hundetrainerdiskussion starten, diese gibt es in Facebook und diversen Foren schon genug, doch schadet es nicht, wenn sich auch Welpenhalter schon mal mit den verschiedenen Trainingsmethoden auseinandersetzt.
Nicht jeder der seinen Hund vorwiegend positiv bestärkt lässt den Hund auf dem Tisch den Topf leerfressen, genauso wie nicht jeder, der mal ein Machtwort spricht seinen Hund nur mit positiver Strafe arbeitet.

Positive und negative Verstärkung
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