Buchrezension: Kerstin Mielke – Die Anatomie des Hundes, anschaulich und verständlich

Welpenfutter

Die Anatomie des Hundes

Inhalt:

Viele Hundefreunde sind nicht nur wegen einer bestimmten Farbzeichnung oder Fellbeschaffenheit von ihrem Vierbeiner begeistert, sondern häufig tragen neben dem Charakter auch der Körperbau und die Harmonie der Bewegungen dazu bei, dass sie von einem Hund fasziniert sind. Wer mehr darüber erfahren möchte, wie die verschiedenen Körperfunktionen ablaufen, findet in diesem Buch alle wichtigen Informationen. Besonderes Augenmerk wird auf die Beschreibung des Bewegungsapparates gelegt, dessen Funktion für das Lauftier Hund eine ganz wichtige Bedeutung hat. Aber auch die inneren Organe sowie Haut und Haare, das Nervensystem und die Sinnesorgane werden genau beschrieben. Übergreifend werden auch normale Lebensvorgänge, also die Physiologie, im Körper des Hundes erklärt. Wer sich für die Fachbegriffe interessiert, findet im Anhang eine Auflistung aller deutschen und wissenschaftlichen Ausdrücke und Bezeichnungen. Detaillierte Zeichnungen veranschaulichen ergänzend die anatomischen Gegebenheiten.

Persönliche Meinung:

Das Buch beginnt mit einer Einführung über die anatomische Lagebezeichnung, so dass dem Leser anschaulich die lateinischen Fachbegriffe erläutert und erklärt werden.
Nachdem die Grundbegriffe erklärt sind, starten die Autorin mit der grundlegenden Erklärung von Knochen und tastbaren Knochenpunkten am Hund.
Es folgen Beschreibungen von den verschiedenen Gelenkarten und der Wirbelsäule und geht dann zur Skelettmuskulatur über und erklärt die wichtigsten Muskeln, welche unsere Hunde brauchen um sich fortzubewegen. Die Muskeln selber sind diesmal in der deutschen Übersetzung zu finden, so dass man sich nicht unbedingt mit den lateinischen Namen auseinandersetzen muss, obwohl auch das mit ein bisschen Übung gar nicht mehr so schwer ist.

In der zweiten Hälfte des Buches widmet sich die Autorin dann noch den inneren Organen, dem Herz-Kreislaufsystem, dem Lymphsystem, dem Nervensystem, Haut und Haaren sowie den Sinnesorganen. Im Anhang findet sich dann noch ein recht ausführliches „Wörterbuch“ so dass Begriffe welche nicht ganz klar wurden in deutscher sowie lateinischer Bezeichnung noch mal zu finden sind.
Wir haben hier ein sehr schönes und anschaulich erklärtes Anatomiebuch für interessierte Hundehalter, welche sich näher mit dem Körperbau und der Anatomie ihres Hundes vertraut machen wollen. Gute Graphiken und Erklärungen bringen das Wissen leicht und verständlich rüber, so dass man kein Veterinärmedizin-Studium braucht um die wichtigsten Punkte in der Hundeanatomie zu verstehen.

  

 

Buchrezension: Kerstin Mielke – Die Anatomie des Hundes, anschaulich und verständlich
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