Bundesweite Chip- und Registrierungspflicht scheitert im Bundestag

Welpenfutter

Der entsprechende Antrag der Linksfraktion stand am Donnerstag, den 27.06.2013 im Bundestag zur Diskussion. Dieser Antrag ist gescheitert. Die Linksfraktion wurde ausschließlich von den Grünen unterstützt. Die SPD hingegen enthielt sich.

Der Antrag der Linken

Die Linken wollten eine bundeseinheitliche Regelung zur Chip- und Registrierungspflicht einführen, um den illegalen Handel mit Hundewelpen einzudämmen. Der Handel mit Hundewelpen nimmt immer stärker zu. Gerade in den östlichen Grenzregionen ist ein Zuwachs zu beobachten.

Ohne eine eindeutige und flächendeckende Registrierungspflicht besteht nur sehr schwer die Möglichkeit, die Herkunft nachzuvollziehen. Die Welpen kommen aus einer schlechten Haltung, sind oftmals schwer krank und habe vielfach keine guten Lebenserwartungen.

Aktuelle Situation

Da die Chance zur einheitlichen Regelung nicht vorgenommen wurde, bleibt es den einzelnen Bundesländern überlassen, dies zu regeln. Durch diese nicht einheitliche Form der Registrierung bieten sich Schlupflöcher, die den illegalen Hundehandel ein weiteren Ausbau ihrer Geschäfte ermöglichen.

Passend zum Thema: Hunderegistrierung in Niedersachsen

In Niedersachen trat zum 01.07 ein Gesetz in Kraft, dass den Halter zur Registierung verpflichtet. In Schleswig-Holstein wird im Kieler Landtag über ein ähnliches Gesetz diskutiert.

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