Jack Russell Terrier – Kleine Hunderassen

Welpenfutter

Jack Russell – verrückt und zauberhaft

Der Jack Russell ist ein lebhafter und quirliger Hund. Sein Ursprung geht auf einen Züchter in England zurück, dessen Name der Terrier bis heute trägt: John Russell (Spitzname Jack) wollte um 1820 herum eine neue Spezies des Foxterriers züchten. Jagdverhalten und Charakter der Tiere waren ihm besonders wichtig. Im Laufe der Zeit kam ein Hund heraus, der heute gelegentlich von so manchem Besitzer als bunt gescheckte Zumutung bezeichnet wird: Fröhlich, temperamentvoll, freundlich – und immer auf der Suche nach Blödsinn.

Jack Russell Terrier in Bewegung
Jack Russell Terrier in Bewegung

So sieht der Jack Russell aus

Jack Russell sind kleine Kraftpakete mit einer Widerristhöhe bis zu 30 Zentimetern. Das Gewicht liegt bei etwa 4 bis 7 Kilo. Die Augen strahlen bereits die pure Lust am Leben aus und die V-förmigen Ohren sind beweglich und nach unten geklappt. Der Jack Russell kommt in einem rauhaarigen oder glatthaarigen Fellkleid daher. Er ist wahlweise weiß/braun, weiß/schwarz oder dreifarbig, also Tricolor. Der Jack Russell Terrier gehört zu den kleinen Hunderassen.

Der Jack Russell und sein Charakter

Jack Russell sind keine Schoßhündchen. Sie sind überall dort zu finden, wo etwas los ist. Es ist nichts los? Das macht nichts, ein Jack Russell wird das schnell ändern. Bereits im Welpenalter sind sie zu allerhand Unfug bereit und wer glaubt, er könne einen Jack Russell-Welpen relativ schnell erziehen, der täuscht sich. Die Grunderziehung eines Jack Russell kann dauern – ist sie abgeschlossen, folgt er immer noch nicht. Es sind wahre Energiebündel und benötigen viel Auslauf.

Die Intelligenz und der Jagdtrieb erfordern eine konsequente Hand seitens der Besitzer. Jack Russell sind keine Hunde für Anfänger, mögen sie noch so klein und niedlich daherkommen. Es sind mutige und quirlige Clowns. Ein Jack Russell stürmt begeistert auf einen zu, die Rute überschlägt sich scheinbar beim Wedeln – und hinter ihm macht sich das Chaos breit. Wer einen Jack Russell sein eigen nennt, hat keine Langeweile mehr.

Ist der Jack Russell allerdings gebändigt, dann hat man in ihm einen Freund fürs Leben. Er ist anhänglich und benötigt seine tägliche Portion Zuneigung. Er ist sehr kinderfreundlich und liebt es, mit ihnen draußen herumzutoben. Die meisten Jack Russell betreiben alles mit größtem Enthusiasmus. Haben Sie Spaß daran, Löcher zu buddeln, geben sie sich niemals mit einem kleinen Loch zufrieden – ein Krater ziert ab sofort den Rasen. Zerrspiele dienen offensichtlich dazu, die Grenzen der körperlichen Leistungsfähigkeit auszuloten. Von selbst aufhören? Ein Jack Russell? Wo kämen wir da hin?

Ein Jack Russell Welpe hält Einzug

Es erfordert vielleicht eine Menge Geduld und viele Seufzer, einen Jack Russell Welpen zu erziehen, doch es ist keine unlösbare Aufgabe. Allerdings sind zwei Dinge elementar wichtig: Die Arbeit mit dem Tier und Zeit. Wer sich mit seinem Jack Russell Welpen beschäftigt, freut sich nach einiger Zeit über die blanke Begeisterung, die diese tollen Hunde dauerhaft auszustrahlen scheinen. Es dauert seine Zeit, bis ein Welpe stubenrein ist, es vergeht eine Weile, bis er alleine bleibt, doch im Laufe seiner Jugend entwickelt er sich zu einem wunderbaren Familienhund – wenn er konsequent erzogen wird.

Welpe in Action


Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Jack Russell ins Haus zu holen, der sollte genügend Zeit für den Welpen einplanen. Zu denken, es reiche, alle zwei Stunden mit ihm Gassi zu gehen, bedeutet, den Hund völlig zu unterschätzen. Bereits im Welpenalter erfinden Jack Russells alles Mögliche, um ihrem Trieb nach Bewegung gerecht zu werden. Durch ihren Mut stecken bereits Hundekinder ihre Nase in alles, was sie nichts angeht denn es könnte sich ja irgendwo irgendwas verbergen, was äußerst interessant zu werden verspricht. Bei allem Blödsinn, den ein Jack Russell Welpe anzustellen vermag – er darf niemals geschlagen werden. Das würde sein Weltbild zerstören und dem Vertrauen in „seinen“ Menschen einen immensen Schlag versetzen. Liebevolle Konsequenz ist die Devise. Ein „Nein“ muss immer ein „Nein“ bleiben und darf nicht gelegentlich in ein „Aber-nur-diese-eine-Mal“ umgewandelt werden.

Schau dir das Rassenportrait Mops an.

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